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Miramar

Vergangenes Wochenende, waren wir im Miramar bei Weinheim.

Dort angekommen standen genügend kostenlose Parkplätze zur Verfügung, was bei dem teuren Tagespreisticket von fast 30€ aber auch so sein sollte.

Nach dem bezahlen des Tickets erhält man eine klassische Papier-Karte wie man sie aus Parkhäusern kennt.
Diese muss man wiederum im Spind hinterlegen, um dessen Schlüssel zu erhalten. Ja korrekt, es ist noch ein klassisches Schließsystem, ohne die Möglichkeit die Kosten innerhalb des Bades auf den Chip oder ein Konto buchen zu lassen. Dies ist leider sehr schade, da man somit Bargeld mit in die Saunalandschaft nehmen musste.
Auch etwas ungeschickt, aber nicht weiter schlimm, ist dass der Weg zur Saunalandschaft durch das Schwimmbad führte.

Nach dem Betreten des Saunabereiches, standen viele Duschen und Fächer für Taschen bereit.

Insgesamt standen sage und schreibe neun Saunen zur Verfügung. Welche alle sehr schön gestaltet und gepflegt da standen. Die Saunen und Duschen teilten sich schön über die gesamte Innen- und Freifläche auf. Diese reichten von 45° bis zu 95°. Besonders zu empfehlen ist die neue Baumsauna, welche auf einem Plateau in den Baumkronen gebaut wurde. Dazu kommt noch ein Warmwasser-Bade Becken, zwei Whirlpools, ein Dampfbad, mehrere Ruhe, Schlaf und Liegeräume, ein Kneippbecken und als Highlight ein Naturwasser Badesee inklusive Sandstrand! Das ganze wurde noch von vielen liegen und einer riesigen Liegewiese gesäumt.

Die Aufgüsse selbst wurden sehr schön durchgeführt und mit einem hervorragenden Duft-Wasser Verhältnis. Leider wurde für mein Geschmack zu viel Wasser für die Aufgüsse benutzt, so dass nach spätestens der zweiten Runde mehr als 75% die Sauna verlassen hatten. Davon abgesehen wurden stets verschiedene Wedeltechniken und Utensilien wie Fächer, Handtücher eingesetzt. Auch das Lüften und Abschlagen der Personen kam nicht zu kurz. Abgesehen von der Wassermenge waren die Aufgüsse sehr gut!

Nun kommen wir jedoch zu dem negativen Punkt, welcher zum Teil direkt mit den Aufgüssen einher geht.

Während des Aufgusses kam es des öfteren zu störendem Verhalten, über welches die Saunameister/innen sich nicht durchsetzten konnten oder gar wollten. Dies reichte von lautstarkem Gerede, welche sogar nach mehrfachen Ermahnungen nicht davon absahen. Ging aber soweit, dass sogar etliche Speiseeis in der Sauna verzehrt wurden, welches dann auch noch mehrfach auf das Holz fielen. Bis hin zu Badegeäste welche es nicht für Nötig ansahen sich in der Textil freien Saunalandschaft ihrer Kleidung zu entledigen. Dass genau auch diese Personen dann mit dem Smartphone telefonierten und dies auch nach Ermahnung mehrfach wieder nutzten, setzte dem ganzen den Hut auf.

Alles in allem ein schöner Tag, welcher jedoch nicht so erholsam war, wie er hätte sein können – hauptsächlich aus den eben genannten Gründen.

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